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Soziales Verstärkungslernen und neuronale Modulation durch Oxytocin- eine Pilot Studie zum sozialen Lernen bei Autismus-Spektrum-Störungen

Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Projektleiter: Jun.-Prof. Dr. Martin Schulte-Rüther

Autismus Spektrum Störungen sind vor allem durch Defizite der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet. Derzeit gibt es keine Möglichkeit der pharmakologischen Behandlung dieser Kernsymptomatik. Das zentrale Prinzip von Verhaltensinterventionen ist operantes Verstärkungslernen, d.h. ein Lernen erwünschter Verhaltensweisen und Fertigkeiten wird durch Verwendung konkreter Verstärker (in Kombination mit sozial belohnenden Situationen) erreicht. In dieser Pilotstudie untersuchen wir, ob und unter welchen Bedingungen die intranasale Gabe des Neuropeptids Oxytocin (OXT) soziales Verstärkungslernen verbessern kann. Mit Hilfe funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) erfassen wir die Aktivierung in speziellen Gehirnbereichen als mögliches Maß für die Wirksamkeit von OXT.

Für diese Studie werden noch interessierte männliche Teilnehmer (18-30 Jahre) mit einer Autismus-Spektrum Diagnose gesucht. Kontakt: Jana Kruppa, Tel.: 02461-616327, Email: jkruppa@ukaachen.de