TeeMo

Behandlungseffekte und neurobiologische Mechanismen eines standardisierten Mutter-Kind-Interventionsprogramms bei adoleszenten Müttern und ihren Kindern

Adoleszente Mütter zeigen eine geringere Feinfühligkeit für die Bedürfnisse ihres Kindes und mehr feindselige Verhaltensweisen. Bisherige Interventionsstudien haben gezeigt, dass frühe Interventionen die Mutter-Kind Interaktion, insbesondere die mütterliche Feinfühligkeit, erfolgreich verbessern konnten. Das Hauptziel der TeeMo-Studie ist es, ein Mutter-Kind Interventionsprogramm (STEEP-b, basierend auf Steps Towards Effective and Enjoyable Parenting) mit dem „Standard-Hilfsangebot des Jugendamtes“ zu vergleichen und die Effekte auf die mütterliche Feinfühligkeit und das kindliche Wohlbefinden bei adoleszenten Müttern zu evaluieren. Ein weiteres Ziel des Forschungsprojekts ist es, verhaltens- und neurobiologische Unterschiede zwischen adoleszenten und adulten Müttern vor und nach der Intervention zu untersuchen.

Projektleitung: Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann, Prof. Dr. Kerstin Konrad
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Brigitte Dahmen, Dr. Christine Firk, Reinhild Schwarte